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Unsere Arbeitsweise


Die Kosten für die LKW-Transporte sind in den letzten Jahren durch die Kraftstoffpreise und die rückläufige Wirtschaftslage kontinuierlich angestiegen. Daher sind die Fahrten in das ehemalige Ostpreußen für alle ehrenamtlichen Fahrer und Begleiter zu einem nicht zu unterschätzenden Kostenfaktor geworden.

Während die Hilfstransporte nach Polen keinen "Papierkrieg" erforderlich machen, sind die Einreiseformalitäten für den Transport in die Oblast Kaliningrad umfangreich. Jeder Transportbegleiter benötigt ein Einreisevisum für ca. 65,00 Euro, das im russischen Generalkonsulat in Hamburg beantragt werden muss.

Hotelkosten, Verpflegung und persönliche Ausgaben für Fahrten ins Ermland und nach Kaliningrad trägt jeder Fahrer selbst. Selbstverständlich tragen auch die so genannten Ostpreußen-Touristen ihre Kosten selbst, so dass dem Verein keine finanziellen Nachteile entstehen.

Für das Ermland / Masuren besteht inzwischen ein stets wiederkehrender Jahresplan mit den entsprechenden Empfängern. Mindestens einmal im Jahr wird jede Empfangsstation von uns beliefert. Sollten die polnischen Vorsitzenden Wünsche äußern, versuchen wir, diese nach Möglichkeit umzusetzen. Die Hilfsgüter werden von uns direkt bei den Empfängern abgeliefert. Die Ladelisten müssen vom Empfänger abgestempelt werden, damit der Nachweis der humanitären Arbeit erbracht ist.
Der Dank ist immer noch überwältigend. Die Fahrer werden zu einem üppigen Essen eingeladen und nicht selten überreichen die Vorsitzenden oder die Bürgermeister dem Team Urkunden, in denen unsere humanitäre Arbeit gewürdigt wird.




Die Helfer


Aus dem Mitgliederstamm haben sich zwei verlässliche Packgruppen zusammengefunden, die die Spenden in regelmäßigen Abständen sortieren und ordentlich verpacken. Dabei werden zerrissene und unbrauchbare Spenden zum Entsorgen aussortiert. Die Spenden bestehen aus einer breiten Palette des täglichen Bedarfs. (siehe Spendenliste unter Sachspenden)

In der Lagerhalle Kältetechnik Ralf Schulz wird von einer Gruppe aus dem Umkreis Ottersberg-Ort und -Bahnhof von ca. 14 Helferinnen und Helfern sortiert und gepackt. Diese unumgängliche Arbeit erledigen die Helferinnen und Helfer in einer nicht isolierten Lagerhalle in Achim. Im Winter mit dicken Jacken und Stiefeln, im Sommer bei geöffneten Toren. Durchschnittlich werden dort an einem Nachmittag 100 bis 150 Bananenkartons gepackt und beschriftet. Während sich die Frauen um die Sortier- und Packaufgaben kümmern, stapeln die männlichen Helfer die fertigen Packstücke für den Abtransport - manchmal bis unter die Hallendecke.

In den Räumen bei Helga Holsten in Fischerhude packen ca. 10 Frauen unter der Regie von Eckhard Mix die Spenden aus dem Umkreis Fischerhude/Quelkhorn. Im Rahmen des Verladeprogramms werden die fertigen Kolli von dort abgeholt und in die Achimer Halle gefahren.

Während der Annahme, am 1. Samstag jeden Monats, finden sich ebenfalls Helferinnen und Helfer, die gleich die angenommenen Spenden sortieren und verpacken.

Die Pflege der Fahrzeuge sowie kleine Reparaturen erledigt inzwischen eine Gruppe von ehemaligen Kfz-Fachleuten unter der Regie von Bernd Anlauf. Zum Beladen und für die Abholung der Spenden von privaten Sammelstellen melden sich jeweils kurzfristig genügend Mitglieder.

An jedem ersten Samstag zwischen 9 und 12 Uhr nehmen Vereinsmitglieder Sachspenden in unserer Lagerhalle auf dem Gelände der Firma Ralf Schulz Kälte-Klimatechnik GmbH, Max-Planck-Str. 11, D-28832 Achim an. Zusätzlich steht zumeist Heinz Kuhr oder ein Vertreter mit einer mobilen Annahmestelle auf dem Parkplatz des Hotel Schomacker in Falkenberg, Heidberger Straße 25.

Auf nachstehenden Volksfesten stellen wir die Hilfsaktionen des Vereins einem breiten Publikum vor und bitten gleichzeitig mit einer Mettwurst-Knobelbude um Spenden.

Ottersberger Markt im September
Fischerhuder Weihnachtsmarkt im Dezember

Seit einigen Jahren spendet uns die Firma Hartmann in regelmäßigen Abständen große Mengen Inkontinenzartikel. Wir sind für diese Unterstützung sehr dankbar, denn damit können wir die Altenheime in Pelplin und Damaske und die Johanniter sowie die organisierte Krankenpflege des Arbeitslosenvereins in Bartenstein beliefern.

Weitere Helfer und zugleich Förderer des Vereins gibt es in der näheren Umgebung von Bremen, die in ihren Privaträumen gespendete Bekleidung und Hausrat sammeln, sortieren und für den Versand fix und fertig packen. Sie leisten diese Arbeit im Stillen, ohne großartiges Aufsehen und sind seit langem eine große Hilfe für den Verein. Dazu gehören:
Der Freundeskreis Südwede aus Lilienthal/Worpswede,
Frau Waltraut Itzenga aus Bremen-Arsterdamm und
Frau Ursula Ullrich aus Visselhövede.




Praktische Hilfe


Wir benötigen natürlich auch praktische Hilfe!

Wenn Sie nicht spenden können oder wollen, uns aber trotzdem unterstützen möchten, packen Sie einfach mit an und helfen Sie uns beim Sortieren, Packen oder Beladen der Fahrzeuge. Außerdem benötigt unser Team der ehrenamtlichen Fahrer immer Verstärkung

Wenden Sie Sich bitte an den Vorsitzenden des Vereins Hilfe und Tat e.V., Günter Grajetzky, Tel. 04205-790766. Bei ihm können Sie Sich über Einzelheiten informieren.




Spendenkonto


Wenn Sie die Arbeit unseres Vereins unterstützen wollen, ist eine Geldspende auf unser Konto gern willkommen. Ihre Spende ist steuerlich absetzbar, eine Spendenbescheinigung wird Ihnen ausgestellt.

Unsere Spendenkonten lauten:


BIC: BRLADE21VER

IBAN: DE34 2915 2670 0012 2215 03

Kreissparkasse Verden



oder


BIC: GENODEF1SUM

IBAN: DE95 2916 5681 0011 4880 00

Volksbank Ottersberg



Wir danken Ihnen für Ihre Spende und senden Ihnen hierfür gern eine Spendenbescheinigung zu. Bitte teilen Sie uns dafür Ihren Namen und Ihre Anschrift mit.




Mitglied werden


Werden Sie Mitglied in unserem Verein!

Der Mitgliedsbeitrag beträgt z. Zt. mindestens 25 Euro im Jahr.

Als Mitglied können Sie sich selbstverständlich in die vielfältigen Aufgaben des Vereins einbinden. Hier richten wir uns ganz besonders an die jüngere Generation.

Falls wir Ihr Interesse wecken konnten und Sie gern Mitglied werden möchten, schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an info@hilfe-und-tat.eu. Wir werden uns dann mit Ihnen in Verbindung setzen.

Oder Sie laden den Aufnahmeantrag hier als pdf-Dokument herunter, füllen ihn aus und schicken ihn per Post oder als eingescanntes pdf-Dokument per E-Mail an uns: Aufnahmeantrag.pdf




Empfänger


Hier sehen Sie unsere Empfänger in geografischer Darstellung:




Hier in einer höheren Auflösung:




Empfangsorte und Empfangstationen im ehemaligen Ostpreußen:

Bartoszyce (Bartenstein) - Johanniter-Sozialstation, Sozial-Kulturelle Gesellschaft der Deutschen Minderheit, "Johannes Paul II."-Spital
Biskupiec (Bischofsburg) - Sozial-Kulturelle Gesellschaft der Deutschen Minderheit
Braniewo (Braunsberg) - Gesellschaft der Deutschen Minderheit
Gizycko (Lötzen) - Gesellschaft der Deutschen Minderheit
Gorowo Ilaweckie (Landsberg) - Gesellschaft der Deutschen Minderheit "Natangen", Sozialamt der Stadt, Sozialamt der Gemeinde
Kaliningrad (Königsberg) - Evangelische Kirche, Raddom 4 (Entbindungsstation)
Kandyty (Canditten) - Kirchengemeinde
Lizbark Warminski (Heilsberg) - Deutsche Minderheit "Warmia"
Lubomino (Arnsdorf) - Gemeindeverwaltung / Schule
Nesterov (Stallupönen-Ebenrode) - Sozialhilfeabteilung der Stadt
Pisz (Johannisburg) - Deutscher Freundeskreis "Rosch"
Sepopol (Schippenbeil) - Organisation Arbeitslosen-Initiative
Sowetsk (Tilsit) - Städtische Soziale Einrichtung