Besucher:
08193

Chronik

Entstehung

Der „Eiserne Vorhang“, die Grenze, die Ost- und Westeuropa seit vielen Jahren trennte, wurde 1990 durchlässig und gewährte den Bürgern im Westen erste Einblicke in die desolate Wirtschaftsstruktur Osteuropas. Die Bevölkerung litt unter entsetzlicher Armut, aus der sie sich ohne fremde Hilfe nicht befreien konnte. Der Niedersächsische Städte- und Gemeindebund rief zu Spenden auf. Auch Heinz Blanke, Bürgermeister von Grasberg, bat 1990 auf dem Grasberger Weihnachtsmarkt um Lebensmittelspenden. Die Geschäfte zeigten sich kooperativ und verkauften fertig gepackte Lebensmittelpakete, die als Spendensendung durch die Firma Schorfmann nach Weißrussland transportiert wurden Der Erfolg dieser humanitären Aktion war sehr groß und sehr bald fanden sich Menschen, die sich an diesen Aktivitäten beteiligen wollten. Im Laufe der nächsten zwei Jahre bildete sich ein kleiner Kreis von Männern und Frauen die alle das gleiche Ziel verfolgten: Die Not im Osten zu lindern. Im November 1993 gingen die ersten beiden Lastwagen mit vier Mitarbeitern der Firma Schorfmann sowie Rolf Garbade, Helmut Jaeschke, Hellmuth Miesner, Uwe Remmers, Klaus Steinhoff und Martin Böttjer auf die Reise in das 1.300 Kilometer entfernte Pinsk.

Am 05. Januar 1994 gründeten die sechs Fahrtteilnehmer gemeinsam mit Marion Schorfmann als Sponsorin, den „Verein Hilfe und Tat“, der am 17. März 1994 beim Amtsgericht Osterholz gerichtlich eingetragen und vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt wurde. Als achtes Gründungsmitglied kam wenig später noch Jürgen Holsten hinzu.

Der erste Vorstand bildete sich aus den Vereinsmitgliedern:

Erster Vorsitzender: Uwe Remmers, Schriftführer: Klaus Steinhoff, Schatzmeister: Helmut Jaeschke.

Das war der Beginn einer einzigartigen Hilfsorganisation, die bis heute nichts an ihrer Wirkung verloren hat.

[zurück zu "Der Verein"]